Politische Weltkunde
Business at School an der Hildegard-Wegscheider- Oberschule
Das Projekt Business at School, das von der renommierten Unternehmensberatung
"The Boston Consulting Group" veranstaltet wird, bringt Schülern
wirtschaftliche Zusammenhänge nahe. Am Freitag, d. 25.11.2005. präsentieren
die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebniss einer Jury aus Wirtschaftsfachleuten.
Beitrag in der Berliner Morgenpost
Interview mit Kardinal Lehmann
M+E-Forum 2001
Der Leistungskurs Politische Weltkunde hat die Möglichkeit, am
Kongress der Metall- und Elektroindustrie teilzunehmen, der Anfang Dezember
2001 in Berlin stattfindet. Thema ist "Der Mensch, die Maschine und das
Netz - die Arbeitswelt der Zukunft".
Referenten und Diskussionsteilnehmer sind Unternehmer, Betriebsratsvorsitzende,
Gewerkschafter und Journalisten.
Neue Technologien verändern die Arbeitswelt. Der Wandel in den
Bereichen Arbeitsorganisation, Personalmanagement, Vergütungssystemen
und Kundenbeziehung führt zu ganz neuen Organisationsstrukturen in
den Betrieben.
Welche Entwicklungen sich für die Wirtschaft und die betriebliche
Welt abzeichnen, das hören die Schüler auf dem M+E-Forum.
Sie werden anschließend für das Projekt "Jugend und Wirtschaft"
darüber schreiben.
Kardinal Lehmann, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz, äußert
sich in einer gesonderten Veranstaltung am Vorabend des Kongresses als
"Dinner Speaker". Schließlich besteht mit der katholischen Soziallehre
eine lange Beziehung zwischen Kirche und Arbeitswelt. Nach dem Vortrag
werden Schüler der HWO mit dem Kardinal sprechen, welche Haltung
die katholische Kirche zur Arbeitswelt der Zukunft, zu neuen Technologien
und zur Globalisierung einnimmt.
Jugend und Wirtschaft
Zum wiederholten Male nimmt ein Leistungksurs Politische Weltkunde
unter der Leitung Herrn Heesens an dem Projekt "Jugend und Wirtschaft"
der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) im Schuljahr 2001/2002 teil.
Sechzig Schulen, meist allgemeinbildende Gymnasien, aber auch Wirtschaftsgymnasien
und Berufsschulen, wurden seitens der Zeitung aus den bundesweit abgegebenen
Bewerbungen
ausgewählt. Von Aachen bis Berlin, von Niebüll bis Passau
reicht das diesjährige Einzugsgebiet des Projekts.
Die teilnehmenden Schüler/-innen erhalten vom 24. 9. 01 bis
zum 30. 9. 02 nicht nur täglich als Lektüre kostenfrei die FAZ,
sondern bekommen auch die Möglichkeit, unter dem Rahmenthema "Wirtschaft"
eigene Artikel der Zeitung einzureichen (als kleine Besonderheit am Rande:
Die Schüler/-innen schreiben in der geänderten Rechtschreibung,
die FAZ druckt nach der alten!). Besondere Lernleistungen können abiturrelevant
entstehen. Das Projekt wird dabei wissenschaftlich begleitet vom IZOP-Institut
Aachen. Sicher kommt bei der Arbeit mehr heraus als nur eine Fortsetzung
als FAZ-Abo.
Das F.A.Z. - Projekt "Jugend und Wirtschaft"
an der Hildegard-Wegscheider-Oberschule
Von Maike Rühl
Dreihundert Zeitungen im Jahr, jede mit mindestens sechzig Seiten...
Das sind jährlich sage und schreibe 18.000 Zeitungsseiten, die man
lesen müsste, möchte man sich keine Information entgehen lassen...
Oder?
"Jeden einzelnen Artikel zu lesen, das schafft fast niemand, auch ich
nicht", bremst Herr Heesen, der unserem PW-Leistungskurs das F.A.Z.- Projekt
"Jugend und Wirtschaft" vorstellt. "Zeitunglesen ist eine Sache für
sich. Überschriften überfliegen, Prioritäten setzen, selektiv
lesen, ab und zu selbst recherchieren. Man kann es lernen. Und genau das
sollen Sie im kommenden Jahr: Lernen, mit dem Medium Zeitung umzugehen."
So banal sich dies zunächst auch anhören mag, die Begegnung
mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist für einige Schüler
eine Begegnung der besonderen Art. Zwar stehen Wirtschaftsthemen im Mittelpunkt
des Projektes, doch um sich mit dem umfangreichen Arbeitsmaterial vertraut
zu machen, ist insbesondere in den ersten Wochen eine intensive Auseinandersetzung
und Bearbeitung aller Ressorts nötig.
Ermöglicht wird dies sechzig Oberstufenkursen in ganz Deutschland
von der F.A.Z. und vom Bundesverband deutscher Banken. Ein Jahr lang erhält
jeder teilnehmende Schüler an sechs Tagen in der Woche ein Zeitungsexemplar
kostenlos zugestellt. Dieses dient aber nicht nur der allgemeinen Informationsbeschaffung,
die Zeitung soll auch aktuelles Unterrichtsmedium sein - das Fach Politische
Weltkunde am "Puls der Zeit".
Wirtschaftsthemen sind schwierig. Zwar haben wir in unserem Leben jeden
Tag mit Wirtschaft zu tun: als Jugendliche, die Taschengeld bekommen, und
als Konsumenten in Läden. Der Überblick und die Theorie sind
uns aber bisher fremd geblieben. Damit wir Schüler uns in Themen einarbeiten,
hat der Lehrer jedem ein Sachgebiet zugeordnet, das wir täglich in
der Zeitung verfolgen. Eine Schülerin verfolgt die Entwicklung im
Gesundheitswesen, ein anderer die wirtschaftliche Lage der Tourismusbranche.
Themen sind auch Energiewirtschaft, Globalisierung, Privatisierung öffentlicher
Unternehmen oder Gewerkschaften und Unternehmerverbände. In größeren
Abständen tragen wir unser Wissen zusammen. Es ist dann jedes Mal
erstaunlich, wie viel die "Fachleute&"inzwischen wissen.
Des weiteren öffnet sich den Schülern ein Blick in die Welt
des Journalismus. Neben einem Besuch des verantwortlichen Redakteurs des
Projektes, Dr. Dohm, steht unserem Berliner Politik-Kurs ein besonderes
Privileg zu: Im Dezember 2001 sind wir zum Forum der Metall- und Elektroindustrie
("Der Mensch, die Maschine, das Netz - die Arbeitswelt der Zukunft") eingeladen
und werden dort verschiedenen Vorträgen und Diskussionsrunden hören.
Der "gespitzte Bleistift“ samt Notizblock wird uns an diesen
Tagen begleiten, denn dann ist unsere eigene schreiberische Fähigkeit
gefordert.
Als Nachwuchsjournalisten werden wir uns auf die Suche nach Themen
machen, über die es sich zu berichten lohnt. Die Möglichkeit,
eigene Artikel zur Veröffentlichung einzureichen, besteht während
der gesamten Laufzeit des Projektes. Auf der Sonderseite "Jugend und Wirtschaft"
erscheinen an jedem ersten Donnerstag im Monat ausgewählte, von Schülern
verfasste Artikel zu Wirtschaftsthemen. Die besten Texte werden von der
FAZIT-Stiftung (in deren Besitz die F.A.Z. ist) und dem Bundesverband deutscher
Banken mit Preisen ausgezeichnet.
Das Engagement unseres Kurses ist groß. Es ist der Einsatz für
eine gemeinsame Sache: das Medium Zeitung zu nutzen, aktuelles Wissen zu
erwerben, Leseerfahrungen auszutauschen, Informationsfülle zu strukturieren.
Das ist die tägliche Zeitungslektüre für uns und für
die Schule.
Und bei "durchschnittlich 32.000 Buchstaben pro Seite", wie die FAZ
in ihrer "Bedienungsanleitung"schreibt, kann der eine oder andere auch
noch jede Menge für die eigenen Interessen lesen.
Hildegard-Wegscheider-Oberschule, Lassenstr. 16-20, 14193 Berlin
Bundestagspräsident Wolfgang Thierse in der Hildegard- Wegscheider-Oberschule
Wolfgang Thierse besucht am 23.01.2001 die Hildegard-Wegscheider-Oberschule
zu einer Podiumsdiskussion über das Thema "Rechtsextremismus- ein
ostdeutsches Phänomen?"
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Zu der zweistündigen Podiumsdiskussion zum Thema "Rechtsextremismus-
ein ostdeutsches Phänomen?" mit Bundestagspräsident Wolfgang
Thierse waren alle Schüler der 10. bis 13. Klassen eingeladen. Die
Veranstaltung wurde von Schülern geleitet und sollte Anstoß
geben sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. |
| Nach einem kurzen einleitenden Vortrag seitens Herrn Thierse hatte
das Publikum Gelegenheit, Fragen zu stellen. |
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Hauptinhalte waren:
KLärung der Frage, ob es sich beim Rechtsradikalismus
um ein ausschließlich ostdeutsches Problem handele, und inwiefern
sich der Rechtsextremismus in den Alten und Neuen Bundesländern voneinander
unterscheidet
Ursachen, die zu rechtsextremen Denken und Handeln führen
Gegenmaßnahmen, mit denen die Demokratie geschützt
und das Problem bekämpft werden kann
Verbot der rechtextremen NPD
Aufforderung zu Zivilcourage und eigenem Engagement gegen
Rechtsextremismus in allen Teilen Deutschlands und der gesamten Welt
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