MINT-Profil ab Klasse 7

  1. Genehmigung

Die ab Jahrgangstufe 5 bzw. Jahrgangsstufe 7 beginnenden naturwissenschaftlichen Züge am Hildegard-Wegscheider-Gymnasium werden ab dem Schuljahr 2016/17 als „Schulen besonderer pädagogischer Prägung“ weitergeführt.

Die besondere pädagogische Prägung ist gekennzeichnet durch die Vermittlung vertiefter Einblicke in die inhaltliche Vielfalt der MINT-Fächergruppe durch projekt- und anwendungsorientierten Unterricht, die der fundamentalen Rolle dieser Fächer für den Fortschritt in Wissenschaft und Gesellschaft gerecht wird.

Der Bildungsgang ist gemäß § 18 des Schulgesetzes für Berlin vom 26. Januar 2004 (GVBI. S. 26), zuletzt geändert durch die Artikel I des Gesetzes vom 26. März 2014 (GVBI. S. 78) genehmigt.

  1. Aufnahme I

Aufgenommen werden auf schriftlichen Antrag ihrer Erziehungsberechtigten in Jahrgangsstufe 7 aufgerückte, für den Bildungsgang geeignet erscheinende Schülerinnen und Schüler.

Die Aufnahme setzt mindestens gute Leistungen in Mathematik voraus.

  1. Jahrgangsstufe 7

Am 29.01.2016 geben die Grundschulen die Halbjahreszeugnisse der Jahrgangsstufe 6 zusammen mit der Förderprognose, dem mit einem Hologramm gekennzeichneten Originalanmeldebogen und der Elterninformation aus.

Die Erziehungsberechtigten melden ihr Kind mit den erforderlichen Unterlagen (Schul 190 Förderprognose für die Sekundarstufe I) an bis zu drei Wunschschulen an, zuerst an der Erstwunschschule, die das Original des Anmeldebogens behält und ggf. zwei als 1. und 2. Kopie gekennzeichnete Ausfertigungen des Originals mit ihrem Schulstempel versieht. Damit können sich die Eltern an einer Zweit- oder Drittwunschschule anmelden.

An der hiesigen Schule kann die Anmeldung im Zeitraum 09.02.2016 – 23.02.2016 täglich in der Zeit von 8.00 Uhr bis 14.15 Uhr erfolgen. Während des Anmeldezeitraumes wird ein Gespräch zum Kennenlernen Ihres Kindes geführt. Den Termin können Sie eine Woche vor dem Anmeldezeitraum über unsere Homepage selbst festlegen.

  1. Eignung

Die Eignung für den Besuch der Profilklasse wird zunächst aus den Noten des ersten Schulhalbjahres der Jahrgangsstufe 6 in den Fächern Mathematik, Erste Fremdsprache, Naturwissenschaften und Deutsch abgeleitet. Dabei wird die Note in Mathematik mit dem Faktor 3, die Note in Deutsch mit dem Faktor 2 multipliziert.
Die Punktsumme in den vier Fächern darf nicht höher als 15 sein, die Leistungen in Mathematik müssen mindestens mit gut bewertet worden sein.

Die Auswahl ergibt sich aus der Notenpunktsumme und aus vier zentralen Kompetenzkriterien der Förderprognose. Bei den Kompetenzen wird jeweils ein Punkt vergeben, wenn eines der vier zentralen Kriterien besonders ausgeprägt ist. Sind alle vier zentralen Kompetenzen besser als durchschnittlich ausgeprägt, so wird ein zusätzlicher Punkt vergeben.

Die zentralen Kompetenzkriterien sind:

  • „erkennt grundlegende Prinzipien oder Regeln und wendet sie sachgerecht an“,

  • „plant und organisiert Arbeitsschritte zielgerichtet und zügig“,

  • „arbeitet strukturiert, selbständig und verknüpft Wissensgegenstände“
  • „ist ideenreich, Neuem gegenüber aufgeschlossen und vielseitig interessiert“.

Je höher die Eignungsvermutung, desto höher ist die Punktbewertung. Maximal sind 20 Punkte erreichbar.

  1. Aufnahme II

Übersteigt in Jahrgangsstufe 7 die Zahl geeigneter Bewerberinnen und Bewerber die Aufnahmekapazität des naturwissenschaftlichen Zuges, werden vorrangig die Schülerinnen und Schüler mit der niedrigsten Notenpunktsumme aus den Fächern Mathematik, Naturwissenschaften, Deutsch und erste Fremdsprache bei doppelter Gewichtung der Fächer Mathematik und Naturwissenschaften aufgenommen.

Die Jahrgangsstufe 7 ist Probezeit.

Die nachträgliche Aufnahme in den Schulversuch ist auf Antrag der Erziehungsberechtigten möglich, wenn in zwei der drei Fächer Physik, Chemie und Mathematik mindestens gute und in den jeweils anderem Fach mindestens befriedigende Leistungen vorliegen; wird nur eine Gesamtnote für den naturwissenschaftlichen Lernbereich gebildet, muss diese mindestens gut sein. Die Aufnahme kann zudem vom Ergebnis eines naturwissenschaftlich-mathematischen Aufnahmetest abhängig gemacht werden.