Die 9a in der Morgenpost

Entscheidung über das Tempelhofer Feld

Wohnungsbau oder Natur pur? Wie Schüler darüber denken

Am 25. Mai steht der Volksentscheid über die Zukunft des Tempelhofer Feldes an: Junge Berliner kommen hierhin, um zu chillen, zu skaten oder zu joggen. Was wünschen sie sich für das Feld?

Schüler der Klasse 9 a aus dem Hildegard-Wegscheider-Gymnasium in Grunewald haben sich Gedanken gemacht.

 

Svenja Hornburg & Jessica Dudek: Einerseits würden durch die Bebauung neue Jobs und Wohnungen entstehen, andererseits ist die Frage: Wer kann sich diese leisten? Klar, Berlin braucht neue Wohnungen, aber vor allem brauchen wir günstige. Berlin hat genug Möglichkeiten, um neue und günstige Wohnungen zu bauen. Diese sollte man zuerst nutzen. Das Tempelhofer Feld ist ein Teil Berliner Geschichte und wird von vielen als Freiheitssymbol gesehen, deshalb sollte man es im Original erhalten und nicht bebauen.

Isabelle von Garrel, Maike Hoffmann und Smilla Maierhof: Da die ehemaligen Flughafengebäude unter Denkmalschutz stehen, besteht kein Grund zur Befürchtung, dass dieses Stück Berliner Geschichte verloren gehen könnte. Nach der Bebauung würden weiterhin 230 Hektar zur freien Verfügung stehen – das entspricht ungefähr 322 Fußballfeldern. Durch die Umsetzung würden zum einen viele neue Jobs entstehen, zum anderen neue Wohnungen, teilweise mit niedrigen Mieten. Die jüngere Generation wünscht sich eine gute Zukunft für Berlin, die mit einem stabilen Wohnungs- und Arbeitsmarkt gewährleistet werden kann.

Lara Göbel & Sarah Wuchner: Der Plan ist, günstig Wohn- und Gewerberaum zu errichten. Außerdem würden dadurch neue Arbeitsplätze geschaffen. Allerdings würden gerade einmal neun Prozent der Wohnungen einen günstigen Mietpreis haben, aber nur auf begrenzte Zeit. Da allein die Erschließung des Geländes 400 Millionen Euro kosten würde, wäre es preisgünstiger, auf schon erschlossenem Gelände in Berlin zu bauen. Durch die Umsetzung der Pläne würde wohl eine weitere Dauerbaustelle entstehen.

Leander Funk, David Friedeberg, Nikolaus Graw & Melanie Abaron: Das Tempelhofer Feld ist einer der wenigen Orte, an denen Jugendliche auch ohne viel Geld ihre Zeit verbringen können. Dazu kommen die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten, die es erlauben, ein Stück Natur zu genießen – mit Fahrradfahren, Windsurfen oder ganz entspanntem Grillen. Falls es jedoch „Pro Bebauung“ heißen würde, wäre erst einmal Schluss damit. Wer weiß, wie lange das Feld mit metertiefen Löchern, Kränen und Baugerüsten übersät sein würde? Es würde ein neues Zuhause für Menschen, nicht aber für die dort lebenden Tier- und Pflanzenarten entstehen.

Luc Bernhardt, Haris Satrovic, Helena Wörthmüller, Sophia Mittelbach, Charlotte von Saldern: Dass Berlin eine der grünsten Großstädte ist, ist bekannt. Ein wichtiger Bestandteil dieser Grünflächen ist seit der Stilllegung des Flughafens das Tempelhofer Feld. Einerseits spricht für die Bebauung, dass es viele neue Wohnmöglichkeiten und neue Jobangebote gibt. Anderseits ist es immer noch ein Stück Berliner Geschichte, das für Freiheit steht und nicht durch Betonwände zerstört werden sollte. Außerdem werden viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten gefährdet.

 

Der Artikel ist am Montag, den 19.05.2014, in der Berliner Morgenpost erschienen. Sie können ihn hier als pfd einsehen.

9c pflanzt Bäume

Die Klasse 9c unterstützt die Arbeit der Revierförsterei Dreilinden in Wannsee und wird dort im Oktober/November 2014 ca. 300 Bäume pflanzen. Zur Anschaffung der Jungpflanzen benötigen wir dringend Geld und hoffen, dass uns alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer gerne auch durch Spenden unterstützen!

Die Aktionen des Projekts „9c pflanzt Bäume“ können über die Unterseite Schule → Unterricht → Klassenprojekte: 9c pflanzt Bäume mitverfolgt werden. Die Klasse bloggt dort über das Projekt.

Besuch der Klasse 6xN am Helmholtz-Zentrum zum Thema Magnetismus

Folgende Diashow ist beim letzten Besuch unserer Klasse 6xN des Nawi-Profilzugs entstanden. Unser Kooperationspartner, das Halmholtz-Zentrum Berlin am Wannsee, hat dieses Mal Materialien zum Thema „Magnetismus“ vorbereitet und durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert.

Tagesspiegelartikel – Aus dem Klassenzimmer vom 24.09.2013

Aus dem Klassenzimmer

Antworten gegeben von Tilman (12) aus Klasse 7. Veröffentlicht im Tagesspiegel vom 24.09.2013

Was ich gerade lerne

In Physik nehmen wir den Längenausdehnungskoeffizienten durch. Da geht es um das Verhalten von unterschiedlichen Körpern bei gleicher Erwärmung. Am meisten Spaß macht mir Französisch. Das habe ich seit der sechsten Klasse. Jetzt nehmen wir Passé Composé durch. Im letzten Urlaub war ich mit meinen Eltern in Frankreich und konnte mich schon ein bisschen auf Französisch unterhalten.

Was ich an der Schule mag

Wir haben schon jetzt die Möglichkeit, Wahlpflichtfächer zu wählen. Ich habe mich für Kunst entschieden, weil mir das Spaß macht und man da auch ein bisschen mehr Freiraum als im gewöhnlichen Kunstunterricht hat. Wir haben auch eine Kooperation mit einer japanischen Schule, das finde ich auch gut; ab und zu kommen japanische Austauschschüler.

Was mich an der Schule stört

Ich finde es blöd, dass die Schule schon um acht Uhr anfängt. Das ist viel zu früh! Manche Kinder haben einen Schulweg von eineinhalb Stunden. Das habe ich auch mal einem Lehrer gesagt, aber der meinte, dass wir morgens noch frisch wären. Ich finde, dass wir so früh noch gar nicht richtig zuhören können, weil wir noch so müde sind. Außerdem ist es in unserer Schule im Winter oft ziemlich dreckig, aber das ist wohl an den meisten Schulen so.

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